Rebeldes
Ausstellung und experimentelles Lab
Museum für Erinnerung und Menschenrechte, Santiago de Chile
03 – 08/2022
Wie kann Solidarität gelebt werden in kapitalistischen, postkolonialen, diskriminierenden und sexistischen Gesellschaften? Wie können wir trotz ungleich verteilter Privilegien zueinander finden und Netzwerke schaffen? Wie lassen sich unsere Proteste verknüpfen?
Diese Fragen stellten wir vier Kuratorinnen den 18 Künstlerinnen* und Kollektiven aus Chile und Deutschland. Rebeldes führte ihre künstlerischen Positionen, Perspektiven und Protestformen in einer Ausstellung zusammen, die sich über weite Teile des Museums erstreckte. Gleichzeitig war Rebeldes Experimentierlabor und Plattform für Dialog, gegenseitige Inspiration und gemeinsames Handeln.
Rund 17.000 Menschen besuchten die Ausstellung und beteiligten sich an mehr als 25 Interventionen, Workshops, Aktionen, Performances, (Radio-)Talks und einem Performance-Festival. Zwischen den Künstlerinnen* und Kuratorinnen fand vor Ort ein intensiver Austausch statt – diesen zu fördern, war eines der Hauptziele von Rebeldes.
Kuratorinnen: Jessica Fritz, Stella Salinero Rates, Sophia Firgau, Mónica Salinero Rates
Künstlerinnen*: Josephine Sagna, Astrid González, Yishay Garbasz, Bárbara González Barrera, Justyna Koeke, Maternal Fantasies, Eli Neira, Escuela de Arte Feminista, Annegret Soltau, Cheril Linett, Priscilla Solari Oyarzo, Sara Nabil, Paula Baeza Pailamilla, Katia Sepúlveda, Ingrid Wildi Merino, Eugenia Vargas-Pereira, Julia Lübbecke, Janet Toro
Kuratorisches Team, von links: Stella Salinero, Jessica Fritz, Mónica Salinero, Sophia Firgau © Carla Motto
Weitere Projekte